Anwalt Altona Strafrecht | Fachanwalt für Strafrecht Hamburg-Altona

von | 01.05.26 | Strafrecht

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Sie suchen einen Anwalt für Strafrecht in Altona? Rechtsanwalt Kemal Su ist seit 17 Jahren im Strafrecht tätig und Fachanwalt für Strafrecht. Verteidigung bei Vorladung, Strafbefehl, Anklage, Haftbefehl, BtM, Betrug, Körperverletzung und Verkehrsstrafrecht.

Sie suchen einen Anwalt in Altona für Strafrecht, weil Sie eine Vorladung von der Polizei, einen Strafbefehl, eine Anklage oder ein Schreiben der Staatsanwaltschaft erhalten haben? Dann sollten Sie nicht vorschnell reagieren. Gerade im Strafrecht können die ersten Schritte entscheidend sein. Eine unüberlegte Aussage, ein verpasster Einspruch oder eine falsch formulierte Erklärung kann ein Verfahren erheblich erschweren.

Ich bin Rechtsanwalt Kemal Su, Fachanwalt für Strafrecht, und seit 17 Jahren als Anwalt im Strafrecht tätig. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Mandanten in Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und Hauptverhandlungen verteidigt. Als Strafverteidiger in Hamburg-Altona vertrete ich Beschuldigte und Angeklagte in allen Phasen des Strafverfahrens – von der ersten polizeilichen Vorladung bis zur Hauptverhandlung vor Gericht.

Meine Kanzlei befindet sich in Hamburg-Altona/Ottensen, Friesenweg 22, 22763 Hamburg. Für Mandanten aus Altona, Ottensen, Bahrenfeld, St. Pauli, Eimsbüttel, Othmarschen, Sternschanze und ganz Hamburg ist die Kanzlei gut erreichbar. Entscheidend ist im Strafrecht aber nicht nur die örtliche Nähe, sondern vor allem Erfahrung, Spezialisierung und eine klare Verteidigungsstrategie.

Wenn Sie Post von der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht erhalten haben, gilt zunächst: Machen Sie keine Aussage ohne vorherige Akteneinsicht. Als Beschuldigter müssen Sie sich nicht selbst belasten. Sie haben das Recht zu schweigen. Dieses Recht sollte im Strafverfahren bewusst genutzt werden, bis klar ist, was Ihnen konkret vorgeworfen wird und welche Beweise tatsächlich vorliegen.

Warum ein Anwalt für Strafrecht in Altona wichtig ist

Ein Strafverfahren ist für die meisten Menschen eine Ausnahmesituation. Plötzlich steht ein offizieller Vorwurf im Raum. Die Polizei ermittelt, die Staatsanwaltschaft prüft den Sachverhalt, manchmal drohen Durchsuchung, Strafbefehl, Anklage oder sogar Untersuchungshaft.

Viele Betroffene versuchen am Anfang, die Sache selbst zu klären. Sie denken: „Ich erkläre das kurz bei der Polizei, dann ist es erledigt.“ Genau das ist häufig ein Fehler. Denn ohne Akteneinsicht wissen Sie nicht, was bereits in der Ermittlungsakte steht. Sie wissen nicht, ob Zeugen ausgesagt haben, ob Chatverläufe vorliegen, ob Videoaufnahmen existieren oder ob die Polizei den Sachverhalt bereits in eine bestimmte Richtung bewertet.

Ein Anwalt für Strafrecht in Altona prüft deshalb zuerst die Akte. Erst danach kann entschieden werden, ob eine Aussage sinnvoll ist, ob geschwiegen wird, ob eine schriftliche Stellungnahme abgegeben wird oder ob auf eine Einstellung des Verfahrens hingearbeitet werden kann.

Strafverteidigung bedeutet nicht, einfach nur einen Schriftsatz zu schreiben. Strafverteidigung bedeutet, die Ermittlungsakte zu analysieren, Schwächen der Beweislage zu erkennen, rechtliche Angriffspunkte herauszuarbeiten und den Mandanten vor unnötigen Risiken zu schützen.

Fachanwalt für Strafrecht: Spezialisierung zählt

Die Bezeichnung Fachanwalt für Strafrecht ist für Mandanten wichtig. Sie zeigt, dass der Anwalt besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrung im Strafrecht nachweisen muss. Strafrecht ist kein Nebengebiet. Es geht häufig um Freiheit, Geld, Führerschein, Beruf, Familie und persönlichen Ruf.

Als Fachanwalt für Strafrecht in Hamburg-Altona vertrete ich Mandanten unter anderem bei:

Vorladung als Beschuldigter

Strafbefehl

Anklage

Hauptverhandlung

Haftbefehl und Untersuchungshaft

Hausdurchsuchung

Körperverletzung

gefährlicher Körperverletzung

Bedrohung und Nötigung

Diebstahl und Unterschlagung

Betrug und Computerbetrug

Geldwäsche

Subventionsbetrug

Betäubungsmittelstrafrecht

Verkehrsstrafrecht

Unfallflucht

Trunkenheit im Verkehr

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Sexualstrafrecht

Jugendstrafrecht

Wirtschaftsstrafrecht

Steuerstrafrecht

Gewaltschutzverfahren mit strafrechtlichem Bezug

Jeder Vorwurf braucht eine eigene Strategie. Ein Verfahren wegen Körperverletzung wird anders verteidigt als ein Betrugsverfahren. Eine BtM-Sache hat andere Schwerpunkte als eine Unfallflucht. Bei Jugendlichen und Heranwachsenden spielt die persönliche Entwicklung eine besondere Rolle. Im Wirtschaftsstrafrecht sind häufig Unterlagen, Zahlungen, Verträge, E-Mails und Buchhaltungsunterlagen entscheidend.

Seit 17 Jahren Anwalt für Strafrecht

Ich bin seit 17 Jahren als Anwalt im Strafrecht tätig. Diese Erfahrung ist wichtig, weil Strafverfahren selten nur aus Gesetzestexten bestehen. In der Praxis geht es um Menschen, Konflikte, Missverständnisse, belastende Situationen, wirtschaftliche Risiken und manchmal auch um falsche Verdächtigungen.

Nach 17 Jahren Strafverteidigung weiß man: Nicht jede Ermittlungsakte ist so eindeutig, wie sie zunächst wirkt. Zeugenaussagen können widersprüchlich sein. Polizeiliche Vermerke können einseitig wirken. Chatverläufe können aus dem Zusammenhang gerissen werden. Verletzungsbilder können unterschiedliche Ursachen haben. Wirtschaftliche Vorgänge können falsch verstanden werden. Und in manchen Verfahren fehlt schlicht der belastbare Nachweis für den Tatvorwurf.

Diese Erfahrung hilft, Verfahren realistisch einzuschätzen. Nicht jeder Fall kann sofort eingestellt werden. Nicht jeder Vorwurf lässt sich vollständig aus der Welt schaffen. Aber fast jedes Strafverfahren bietet Verteidigungsansätze, wenn man die Akte sorgfältig prüft und strategisch arbeitet.

Vorladung von der Polizei in Altona erhalten

Eine polizeiliche Vorladung ist oft der erste Kontakt mit einem Strafverfahren. Das Schreiben wirkt offiziell, enthält einen Termin und den Tatvorwurf. Viele Mandanten fragen dann: Muss ich hingehen? Muss ich aussagen? Was passiert, wenn ich nicht erscheine?

Wenn Sie als Beschuldigter von der Polizei vorgeladen werden, müssen Sie in der Regel nicht zur polizeilichen Vernehmung erscheinen und keine Aussage machen. Sie haben ein Schweigerecht. Dieses Schweigerecht ist kein Schuldeingeständnis, sondern ein wichtiges Verteidigungsrecht.

Gerade bei einer Vorladung der Polizei in Altona oder Hamburg sollten Sie vor einer Aussage anwaltlichen Rat einholen. Das gilt auch dann, wenn Sie glauben, unschuldig zu sein. Eine gut gemeinte Erklärung kann später falsch verstanden oder gegen Sie verwendet werden.

Der bessere Weg ist regelmäßig:

nicht vorschnell aussagen,

keinen spontanen Termin bei der Polizei wahrnehmen,

Anwalt für Strafrecht einschalten,

Akteneinsicht beantragen,

Vorwurf und Beweislage prüfen,

danach Verteidigungsstrategie festlegen.

Als Anwalt für Strafrecht in Altona nehme ich Kontakt zur Polizei oder Staatsanwaltschaft auf, beantrage Akteneinsicht und prüfe, ob und wie auf den Vorwurf reagiert werden sollte.

Strafbefehl erhalten: Die Frist ist kurz

Ein Strafbefehl wird häufig unterschätzt. Viele Betroffene denken, es handele sich nur um einen Vorschlag oder ein einfaches Schreiben des Gerichts. Tatsächlich kann ein Strafbefehl sehr ernste Folgen haben. Wenn nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt wird, wird der Strafbefehl rechtskräftig und wirkt wie ein Urteil.

Die Einspruchsfrist beträgt regelmäßig nur zwei Wochen ab Zustellung. Deshalb sollte ein Strafbefehl sofort geprüft werden.

Ein Strafbefehl kann enthalten:

Geldstrafe,

Fahrverbot,

Entziehung der Fahrerlaubnis,

Sperrfrist,

Einziehung,

Nebenfolgen,

Eintragung im Bundeszentralregister.

Ob ein Einspruch sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab. Manchmal ist ein vollständiger Einspruch richtig. Manchmal sollte der Einspruch auf die Höhe der Tagessätze beschränkt werden. Manchmal kann versucht werden, das Verfahren nachträglich noch zu einer besseren Lösung zu führen.

Als Strafverteidiger in Hamburg-Altona prüfe ich bei einem Strafbefehl insbesondere:

Ist der Tatvorwurf überhaupt nachweisbar?

Ist die Geldstrafe zu hoch?

Ist die Tagessatzhöhe richtig berechnet?

Droht eine Eintragung?

Gibt es berufliche Folgen?

Ist ein Einspruch taktisch sinnvoll?

Kann eine Hauptverhandlung vermieden werden?

Anklage erhalten: Jetzt muss die Verteidigung aktiv werden

Wenn eine Anklage zugestellt wird, hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren abgeschlossen und geht davon aus, dass ein hinreichender Tatverdacht besteht. Das Gericht prüft dann, ob das Hauptverfahren eröffnet wird.

Auch in diesem Stadium ist Verteidigung möglich und wichtig. Es kann geprüft werden, ob die Anklage rechtlich tragfähig ist, ob Beweise fehlen, ob Zeugen widersprüchlich ausgesagt haben oder ob eine Einstellung noch möglich ist.

Viele Mandanten melden sich erst, wenn der Termin zur Hauptverhandlung bereits feststeht. Besser ist es, schon nach Erhalt der Anklage zu reagieren. In dieser Phase können noch wichtige Weichen gestellt werden.

Bei einer Anklage prüfe ich unter anderem:

Was genau wird vorgeworfen?

Welche Beweise nennt die Staatsanwaltschaft?

Sind die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt?

Gibt es entlastende Unterlagen oder Zeugen?

Ist eine Einstellung möglich?

Soll eine Einlassung abgegeben werden?

Welche Risiken bestehen in der Hauptverhandlung?

Welche Verteidigungslinie ist taktisch sinnvoll?

Haftbefehl und Untersuchungshaft

Wenn ein Haftbefehl im Raum steht oder ein Angehöriger festgenommen wurde, muss sofort gehandelt werden. Untersuchungshaft ist einer der schwersten Eingriffe im Strafverfahren. Sie belastet nicht nur den Beschuldigten, sondern auch Familie, Arbeitsplatz und wirtschaftliche Existenz.

Ein Haftbefehl setzt nicht nur einen schweren Vorwurf voraus. Es muss auch ein Haftgrund vorliegen, etwa Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr oder Wiederholungsgefahr. Nicht jeder Tatvorwurf rechtfertigt Untersuchungshaft.

Als Fachanwalt für Strafrecht prüfe ich in Haftsachen insbesondere:

Liegt ein dringender Tatverdacht vor?

Ist der Haftgrund tragfähig?

Gibt es mildere Mittel?

Kommt eine Haftprüfung in Betracht?

Ist eine Haftbeschwerde sinnvoll?

Können Meldeauflagen, Kaution oder Wohnsitznachweise helfen?

In Haftsachen zählt schnelle und strukturierte Verteidigung. Hier sollte nicht abgewartet werden.

Tabelle: Typische Strafverfahren und was ich als Verteidiger prüfe

Die folgende Tabelle gibt eine erste Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung des Einzelfalls, zeigt aber, warum frühe Verteidigung wichtig ist.

Situation / VorwurfMögliche FolgenWas ich als Strafverteidiger prüfe
Vorladung von der PolizeiAussage kann später gegen Sie verwendet werdenMuss überhaupt ausgesagt werden? Was steht in der Akte? Ist Schweigen besser?
StrafbefehlGeldstrafe, Fahrverbot, EintragungIst Einspruch sinnvoll? Ist die Strafe zu hoch? Ist der Vorwurf beweisbar?
AnklageHauptverhandlung vor GerichtIst die Anklage angreifbar? Gibt es Einstellungsmöglichkeiten? Welche Strategie ist sinnvoll?
HausdurchsuchungBeschlagnahme von Handy, Computer, UnterlagenWar die Durchsuchung rechtmäßig? Was wurde beschlagnahmt? Müssen Rechtsmittel eingelegt werden?
HaftbefehlUntersuchungshaftLiegt wirklich Fluchtgefahr oder ein anderer Haftgrund vor? Gibt es mildere Mittel?
KörperverletzungGeldstrafe oder FreiheitsstrafeGibt es Notwehr? Sind Verletzungen nachweisbar? Sind Zeugenaussagen widersprüchlich?
BetrugGeldstrafe, Freiheitsstrafe, Schadensersatz, EinziehungGab es Täuschung, Irrtum, Schaden und Vorsatz? Ist der wirtschaftliche Vorgang richtig verstanden?
BtM-VerfahrenGeldstrafe, Freiheitsstrafe, FührerscheinproblemeGing es um Eigenkonsum oder Handel? Welche Menge und welcher Wirkstoffgehalt?
UnfallfluchtGeldstrafe, Fahrverbot oder FahrerlaubnisentziehungWurde der Unfall bemerkt? Wie hoch ist der Schaden? War Vorsatz nachweisbar?
Trunkenheit im VerkehrGeldstrafe, Entziehung der FahrerlaubnisSind Messung, Blutentnahme und Fahruntüchtigkeit angreifbar?
JugendstrafrechtAuflagen, Sozialstunden, Jugendarrest, JugendstrafeWelche persönliche Entwicklung liegt vor? Kommt eine erzieherische Lösung in Betracht?
WirtschaftsstrafrechtGeldstrafe, Freiheitsstrafe, Einziehung, berufliche FolgenStimmen Zahlungsflüsse, Verträge, Buchhaltung und Vorwurf zusammen?
Sexualstrafrechterhebliche Freiheitsstrafe, massive ReputationsfolgenIst die Aussage belastbar? Gibt es Widersprüche? Gibt es objektive Beweismittel?

Diese Übersicht zeigt: In jedem Strafverfahren gibt es eigene Angriffspunkte. Entscheidend ist nicht nur der Tatvorwurf, sondern die Beweislage.

Strafrecht in Altona: Nähe, Erreichbarkeit und Erfahrung

Hamburg-Altona ist ein vielfältiger Stadtteil. Altona, Ottensen, Bahrenfeld, Othmarschen, St. Pauli, Sternschanze und Eimsbüttel liegen nah beieinander. Strafrechtliche Vorwürfe können in sehr unterschiedlichen Situationen entstehen: im Straßenverkehr, im Nachtleben, im familiären Umfeld, im beruflichen Bereich, im Internet oder im Geschäftsleben.

Eine Kanzlei in Hamburg-Altona ist für Mandanten praktisch, weil Besprechungen kurzfristig möglich sind und Unterlagen schnell geprüft werden können. Gleichzeitig verteidige ich Mandanten nicht nur in Altona, sondern in ganz Hamburg und bundesweit.

Örtliche Nähe allein reicht aber nicht. Im Strafrecht braucht es vor allem Spezialisierung. Eine gute Verteidigung besteht nicht darin, sofort laut aufzutreten. Manchmal ist Zurückhaltung besser. Manchmal ist eine klare schriftliche Stellungnahme sinnvoll. Manchmal muss offensiv verteidigt werden. Manchmal ist eine Verständigung im Verfahren der richtige Weg. Entscheidend ist, was der konkrete Fall verlangt.

Keine Aussage ohne Akteneinsicht

Der wichtigste Grundsatz im Strafrecht lautet: Keine Aussage ohne Akteneinsicht.

Das gilt bei nahezu allen Tatvorwürfen. Ohne Akte ist nicht bekannt, welche Beweise vorliegen. Vielleicht gibt es Zeugen. Vielleicht gibt es Videoaufnahmen. Vielleicht gibt es Chatverläufe. Vielleicht gibt es nur eine vage Anzeige. Vielleicht gibt es entlastende Umstände, die von der Polizei nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Eine Aussage sollte nicht spontan erfolgen. Sie sollte vorbereitet sein. In vielen Fällen ist Schweigen zunächst die beste Verteidigung. Das bedeutet nicht, dass man dauerhaft schweigen muss. Es bedeutet nur, dass man erst nach Akteneinsicht entscheidet, ob eine Einlassung sinnvoll ist.

Als Anwalt für Strafrecht in Hamburg-Altona prüfe ich nach Akteneinsicht:

Was steht tatsächlich in der Akte?

Welche Beweise gibt es?

Was spricht gegen den Mandanten?

Was spricht für den Mandanten?

Sind Zeugen glaubwürdig?

Gibt es Widersprüche?

Ist der Tatbestand überhaupt erfüllt?

Gibt es Verfahrensfehler?

Kann das Verfahren eingestellt werden?

Körperverletzung, Bedrohung und häusliche Konflikte

Verfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung oder Nötigung entstehen häufig aus Konfliktsituationen. Manchmal geht es um Streit in Beziehungen, in der Familie, unter Nachbarn, im Straßenverkehr oder im Nachtleben.

Gerade bei Körperverletzungsdelikten ist die Beweislage oft komplizierter, als sie zunächst erscheint. Es gibt unterschiedliche Versionen des Geschehens, gegenseitige Anzeigen, Verletzungsfotos, ärztliche Atteste oder Zeugenaussagen. Nicht selten stellt sich auch die Frage, ob Notwehr oder eine Notwehrlage vorlag.

Als Strafverteidiger prüfe ich bei solchen Vorwürfen genau:

Wer hat was ausgesagt?

Gibt es objektive Verletzungsnachweise?

Passen Verletzungsbild und Tatvorwurf zusammen?

Gab es vorherige Provokationen?

Gab es eine Notwehrsituation?

Gibt es Gegenanzeigen?

Ist eine Einstellung möglich?

Gerade bei familiären oder persönlichen Konflikten muss die Verteidigung auch die Folgen außerhalb des Strafverfahrens berücksichtigen.

Betrug, Geldwäsche und Wirtschaftsstrafrecht

Betrugsverfahren und wirtschaftsstrafrechtliche Verfahren sind häufig aktenintensiv. Es geht um Verträge, Zahlungen, Rechnungen, Chatverläufe, E-Mails, Bankbewegungen oder unternehmerische Entscheidungen.

Nicht jeder gescheiterte Vertrag ist Betrug. Nicht jede offene Rechnung ist eine Straftat. Nicht jeder wirtschaftliche Konflikt gehört ins Strafrecht.

Beim Betrug muss unter anderem geprüft werden, ob tatsächlich eine Täuschung vorlag, ob ein Irrtum entstanden ist, ob ein Vermögensschaden eingetreten ist und ob Vorsatz bestand. Gerade der Vorsatz ist in vielen Fällen der zentrale Angriffspunkt.

Als Anwalt für Strafrecht in Altona prüfe ich bei Betrugsverfahren:

War der Vorgang vielleicht zivilrechtlich, aber nicht strafbar?

Gab es Zahlungswillen oder Zahlungsfähigkeit?

Wurden Leistungen erbracht?

Sind die Angaben tatsächlich falsch gewesen?

Gibt es entlastende Kommunikation?

Ist der Schaden richtig berechnet?

Kommt eine Einstellung in Betracht?

Bei Geldwäscheverfahren kommt hinzu, dass häufig unklare Geldflüsse, Kontobewegungen oder private Darlehen eine Rolle spielen. Auch hier ist eine genaue Aufarbeitung der wirtschaftlichen Hintergründe entscheidend.

BtM-Strafrecht: Betäubungsmittelverfahren ernst nehmen

Verfahren wegen Betäubungsmitteln können erhebliche Folgen haben. Es geht nicht nur um eine mögliche Strafe. Auch Führerschein, Arbeitsplatz, Aufenthaltstitel und persönliche Lebensplanung können betroffen sein.

Entscheidend ist unter anderem:

Welche Substanz?

Welche Menge?

Welcher Wirkstoffgehalt?

Eigenkonsum oder Handel?

Gab es Durchsuchung?

Wurde das Handy ausgewertet?

Gibt es Chatverläufe?

Gibt es Vorstrafen?

In BtM-Verfahren ist frühe Verteidigung besonders wichtig, weil die Ermittlungsbehörden häufig Handys auswerten, Kontakte überprüfen und aus Nachrichten Rückschlüsse ziehen. Nicht jede Nachricht bedeutet Handel. Nicht jede Menge lässt automatisch auf Weitergabe schließen. Hier muss genau geprüft werden.

Verkehrsstrafrecht: Wenn der Führerschein in Gefahr ist

Viele Strafverfahren entstehen im Straßenverkehr. Dazu gehören Unfallflucht, Trunkenheit im Verkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis oder verbotene Kraftfahrzeugrennen.

Für viele Mandanten ist der Führerschein beruflich und privat existenziell. Deshalb muss in Verkehrsstrafverfahren immer auch geprüft werden, ob Fahrverbot, Entziehung der Fahrerlaubnis oder Sperrfrist drohen.

Bei Unfallflucht ist etwa entscheidend, ob der Unfall überhaupt bemerkt wurde, wie hoch der Schaden war und ob Vorsatz nachweisbar ist. Bei Alkohol- oder Drogenfahrten geht es um Messwerte, Blutentnahme, Ausfallerscheinungen und die Frage der Fahruntüchtigkeit.

Auch hier gilt: Nicht vorschnell erklären, sondern erst Akteneinsicht nehmen.

Jugendstrafrecht in Hamburg-Altona

Wenn Jugendliche oder Heranwachsende beschuldigt werden, ist besondere Erfahrung erforderlich. Im Jugendstrafrecht geht es nicht nur um Strafe, sondern vor allem um Erziehung, Entwicklung und Zukunftsperspektive.

Ein Strafverfahren gegen Jugendliche kann für Familien sehr belastend sein. Eltern wissen oft nicht, wie sie reagieren sollen. Der Jugendliche möchte die Sache vielleicht schnell loswerden, versteht aber die Tragweite einer Aussage nicht.

Im Jugendstrafrecht prüfe ich insbesondere:

Ist Jugendstrafrecht oder Erwachsenenstrafrecht anwendbar?

Welche Rolle spielen Schule, Ausbildung und Familie?

Gibt es eine Möglichkeit der Einstellung?

Sind Sozialstunden oder Auflagen vermeidbar oder sinnvoll?

Wie kann eine Hauptverhandlung vorbereitet werden?

Wie lassen sich langfristige Nachteile vermeiden?

Warum Kemal Su als Anwalt für Strafrecht in Altona?

Wenn Sie einen Anwalt in Altona für Strafrecht suchen, sollten Sie auf drei Punkte achten: Spezialisierung, Erfahrung und Erreichbarkeit.

Ich bin Fachanwalt für Strafrecht und seit 17 Jahren als Anwalt im Strafrecht tätig. Strafverteidigung ist ein Schwerpunkt meiner anwaltlichen Arbeit. Ich verteidige Mandanten in Ermittlungsverfahren, bei polizeilichen Vorladungen, Strafbefehlen, Anklagen, Hauptverhandlungen und Haftsachen.

Meine Arbeit ist aktenbasiert und strategisch. Das bedeutet: Nicht vorschnell reden, sondern zuerst prüfen. Nicht jede Sache eskalieren, aber auch nicht zögern, wenn eine klare Verteidigung notwendig ist. Ziel ist immer das bestmögliche Ergebnis im konkreten Fall.

Für viele Mandanten ist außerdem wichtig: Ich berate auf Deutsch und Türkisch. Gerade im Strafrecht ist es entscheidend, dass Mandanten den Vorwurf, die Risiken und die Verteidigungsstrategie wirklich verstehen. Wer nicht genau versteht, worum es geht, kann keine guten Entscheidungen treffen.

Was Sie nach Erhalt eines Schreibens sofort tun sollten

Wenn Sie ein Schreiben von Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht erhalten haben, sollten Sie ruhig bleiben und strukturiert handeln.

Sinnvoll ist:

Schreiben vollständig fotografieren oder einscannen.

Fristen prüfen.

Keine Aussage gegenüber Polizei oder Dritten machen.

Keine spontanen Nachrichten an Zeugen oder Beteiligte senden.

Unterlagen sichern.

Anwalt für Strafrecht kontaktieren.

Akteneinsicht beantragen lassen.

Besonders wichtig: Versuchen Sie nicht, Zeugen zu beeinflussen oder Sachverhalte nachträglich „zu klären“. Das kann im schlimmsten Fall neue Probleme schaffen. Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Verteidiger.

FAQ: Anwalt Altona Strafrecht

Muss ich zu einer Vorladung der Polizei erscheinen?

Wenn Sie als Beschuldigter von der Polizei vorgeladen wurden, müssen Sie in der Regel nicht zur Polizei gehen und dort aussagen. Sie haben ein Schweigerecht. Vor einer Aussage sollte immer Akteneinsicht genommen werden.

Soll ich aussagen, wenn ich unschuldig bin?

Auch dann sollten Sie nicht vorschnell aussagen. Ohne Akteneinsicht wissen Sie nicht, welche Beweise, Zeugenaussagen oder Unterlagen bereits vorliegen. Eine gut gemeinte Erklärung kann später falsch verstanden werden.

Was macht ein Anwalt für Strafrecht nach der Mandatierung?

Zunächst wird Kontakt zur Polizei, Staatsanwaltschaft oder zum Gericht aufgenommen. Dann wird Akteneinsicht beantragt. Nach Prüfung der Akte wird gemeinsam entschieden, ob geschwiegen, schriftlich Stellung genommen oder eine Einstellung beantragt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht?

Ein Fachanwalt für Strafrecht muss besondere Kenntnisse und praktische Erfahrung im Strafrecht nachweisen. Für Mandanten bedeutet das, dass der Anwalt intensiv im Strafrecht tätig ist und besondere Anforderungen erfüllt.

Was kostet ein Anwalt für Strafrecht in Altona?

Die Kosten hängen vom Umfang und der Schwierigkeit des Verfahrens ab. Ein einfaches Ermittlungsverfahren ist anders zu bewerten als eine Hauptverhandlung, eine Haftsache oder ein umfangreiches Wirtschaftsstrafverfahren. Nach einer ersten Prüfung kann eine transparente Kosteneinschätzung erfolgen.

Was ist ein Strafbefehl?

Ein Strafbefehl ist eine gerichtliche Entscheidung im schriftlichen Verfahren. Er kann eine Geldstrafe, ein Fahrverbot oder weitere Folgen enthalten. Wenn nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt wird, wird der Strafbefehl rechtskräftig.

Wie lange kann ich gegen einen Strafbefehl vorgehen?

Die Einspruchsfrist beträgt regelmäßig zwei Wochen ab Zustellung. Deshalb sollte ein Strafbefehl sofort geprüft werden.

Was passiert bei einer Anklage?

Wenn eine Anklage zugestellt wird, prüft das Gericht, ob das Hauptverfahren eröffnet wird. In dieser Phase können Verteidigungsanträge, Stellungnahmen oder Einwendungen wichtig sein.

Kann ein Strafverfahren eingestellt werden?

Ja, viele Verfahren können eingestellt werden. Das hängt von Tatvorwurf, Beweislage, Vorstrafen, Schadenshöhe und weiteren Umständen ab. Eine Einstellung kann mangels Tatverdacht oder gegen Auflage erfolgen.

Was mache ich bei einer Hausdurchsuchung?

Bleiben Sie ruhig, machen Sie keine Aussage zur Sache und kontaktieren Sie sofort einen Strafverteidiger. Lassen Sie sich den Durchsuchungsbeschluss zeigen und notieren Sie, was beschlagnahmt wurde.

Kann ich meinen Führerschein verlieren?

Bei Verkehrsstraftaten wie Unfallflucht, Trunkenheit im Verkehr oder Gefährdung des Straßenverkehrs kann die Fahrerlaubnis betroffen sein. Auch bei BtM-Verfahren können führerscheinrechtliche Folgen drohen.

Was passiert bei Untersuchungshaft?

Bei Untersuchungshaft muss schnell geprüft werden, ob der Haftbefehl rechtmäßig ist und ob mildere Mittel möglich sind. In Betracht kommen Haftprüfung oder Haftbeschwerde.

Vertreten Sie auch Mandanten außerhalb von Altona?

Ja. Auch wenn die Kanzlei in Hamburg-Altona/Ottensen liegt, vertrete ich Mandanten in ganz Hamburg und bundesweit.

Beraten Sie auch auf Türkisch?

Ja. Eine Beratung ist auf Deutsch und Türkisch möglich. Gerade im Strafrecht ist es wichtig, dass Mandanten den Vorwurf und die Verteidigungsstrategie genau verstehen.

Warum sollte ich früh einen Anwalt einschalten?

Weil frühe Fehler oft schwer zu korrigieren sind. Wer ohne Akteneinsicht aussagt, Fristen versäumt oder unüberlegt Kontakt zu Beteiligten aufnimmt, kann seine Verteidigung verschlechtern.

Anwalt Altona Strafrecht: Strafverteidigung mit Erfahrung und klarer Strategie

Wenn Sie einen Anwalt in Altona für Strafrecht suchen, geht es meistens nicht um eine theoretische Rechtsfrage. Es geht um einen konkreten Vorwurf, eine belastende Situation und oft um sehr persönliche Folgen.

Ich bin Rechtsanwalt Kemal Su, Fachanwalt für Strafrecht, und seit 17 Jahren im Strafrecht tätig. Als Strafverteidiger in Hamburg-Altona verteidige ich Mandanten bei polizeilicher Vorladung, Strafbefehl, Anklage, Haftbefehl, Körperverletzung, Betrug, BtM-Verfahren, Verkehrsstrafrecht, Jugendstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht.

Wenn Sie Post von der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht erhalten haben, sollten Sie nicht vorschnell reagieren. Machen Sie keine Aussage ohne Akteneinsicht. Lassen Sie den Vorwurf prüfen und entscheiden Sie erst danach, wie Sie sich verteidigen.

Rechtsanwalt Kemal Su
Fachanwalt für Strafrecht
Friesenweg 22
22763 Hamburg-Altona

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